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Mittwoch, Oktober 09, 2019

2. Etappe: Drymen - Rowardennan

Die zweite Etappe führt von den Lowlands hinein in die Highlands. Die Grenze verläuft durch den dickeren Bauch des Loch Lomond. Rowardennan befindet sich an der unteren Grenze der Highlands.

Blick vom SeaLife-Tower über den Loch Lomond. 

Wir hatten in Rowardennan ein Lodge, welche super schön gelegen ist. Hier der Link: https://www.visitscotland.com/info/accommodation/loch-lomond-lodge-p1414051

Die Lodges sind super ausgestattet und schön gemütlich.
Nachteil, welchen wir erst herausfanden, als wir ankamen: der Weg dahin ist abenteuerlich und echt nix für schwache Nerven. Zudem endet der Weg auch an den Lodges. Mit dem Auto geht es hier nicht mehr weiter. 

Für uns ziemlich suboptimal, denn wir hatten auch die nächste Station noch von hier aus geplant.
So sind die Männer am nächsten Tag los, und ich musste fast einmal komplett um den Loch Lomond fahren, die Männer einsammeln, den ganzen Weg um den Loch Lomond wieder zurück und am nächsten Morgen wieder ne knappe Seeumfahrt.
Die Wege zum anderen Ende sind zwar nicht mehr so abenteuerlich wie von Drymen nach Rowardennan, aber auch schon recht knapp und man muss mit viel Umsicht und Aufmerksamkeit fahren. Was auf Dauer anstrengend wird.

Das kann man sich echt einfacher machen, wenn man nach Rowardennan sich eine Unterkunft in der Nähe von Inversnaid oder Inverarnan sucht.

Die Kids und ich hatten den Tag im SeaLife-Tower verbracht. Da wollten die 
Kids garnicht mehr raus.


Aber wir hatten noch eine Bootstour von Balloch aus gebucht und um uns über den Loch Lomond schippern zu lassen.

Freitag, Juni 07, 2019

Milngavie bis Drymen - 1. Etappe


Erste Etappe des West Highland Way beginnt in Milngavie.
Der Startpunkt ist Mitten im Ort und kann dank dezentem Hinweisschilder nicht verfehlt werden.

Ein schöner Obelisk gibt es hier auch, den habe ich auf dem Rest der Strecke nicht mehr gesehen, wäre aber schön gewesen, wenn man dies auf den offiziellen Streckenpunkten wiedergefunden hätte.
Der West Highland Way startet (üblicherweise) in Milngavie und endet in Fort William. Insgesamt 96 Meilen bzw. 154 km.
Hier die offiziellen Streckenpunkten:

Informativ auch die Tafel mit dem Streckenverlauf. Dies findet man so nicht mehr auf der Strecke. Man sollte als anderweitig die Strecke vorbereiten.


Erste Etappe von Milngavie bis Drymen.



Die Ortsnamen spricht man übrigens völlig anders aus, als man es üblicherweise im Englischen tun würde. Da kommt eben das Gälischen heraus. Ich bekomme es jetzt nicht mehr hin, ist auch nicht schlimm, anders als befürchtet verstehen die Schotten auch “normales” Englisch und antworten auch auf Englisch. Ich hatte während des gesamten Urlaubes keine sprachliche Schwierigkeiten. Die Schotten sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Für meinen Mann und dessen Freund ging es ab hier dann in das spannende Ungewisse.
Die Kids und ich gingen erst einmal shoppen.

Später fuhren wir zu unserer Lodge in Rowardennan. Packten aus und nach kurzer Zeit, gingen wir die Männer nach der ersten Etappe in Drymen einsammeln.

Die erste Etappe ist wohl eine der leichteren Strecken und recht zügig zu laufen.
Angekommen in Drymen können die Essensvorräte aufgefüllt werden, dies sollte man auch tun, denn es kommt dann lange nix mehr.
Ist man wie wir, mit dem Auto unterwegs, sollte auch der Tank voll sein, ab hier wird es mit Treibstoffreserven schwierig.




Donnerstag, Mai 23, 2019

Hike the West Highland Way - Prolog

Nun war es soweit. Das Abenteuer West Highland Way sind wir angegangen.
Obwohl das Abenteuer schon vorher begann...
Mein Organisationstalent zeigte sich wieder in der Vorbereitung. Eine Woche vor Abfahrt habe ich uns eine Dachbox bestellt, da es mit drei Erwachsenen und zwei Kids bissle eng im Auto werden würde.
Ein Tag vor Abfahrt war auch alles da, allerdings rief mich die Werkstatt an und meinte, dass sie die Box nicht aufs Auto bekommen, da die gelieferten Teile nicht passen.
Also alles nochmal neu packen und das Packmaß verkleinern, sowie die Zelte und Campingskram zuhause lassen. Die Männer mussten dann halt bei uns in der Unterkunft pennen, statt am Trail zelten.

Mit dem Auto ging es 4,5 std. nach Amsterdam, auf die Fähre nach Newcastle. Dachten wir. Denn beim Einchecken fiel meinem Mann auf, dass sein Reisepass abgelaufen war. Da UK nicht im Schengen-Vertrag ist, ist das aber notwendig.
Macht aber nix, Ausweis reicht auch, allerdings war der auch seit Januar abgelaufen.
Der Zollbeamte war sehr hilfreich. In Amsterdam gibt es ein Konsulat. Innerhalb einer Stunde bekommt man dort ein Ersatzdokument. Allerdings nur Montag bis Freitag und wir hatten Samstag.
Also super Tipp.
Nächster Tipp und das taten wir auch: zurück nach Deutschland zur Bundespolizei, die können 24/7 solch ein Ersatzdokument ausstellen. Kostet 8 Euro und ging super fix.
Nur leider war dann die Fähre schon weg und wir mussten auf den nächsten Tag umbuchen. Kostete “nur” 62 Euro.

Wir suchten uns eine Unterkunft zwischen Bad Bentheim und Amsterdam.
Am nächsten Tag ging es dann auch endlich auf die Fähre. Fahrzeit 17:30 - 9:45 Uhr. Eine Kabine für die nächtliche Überfahrt kann ich nur empfehlen. Nicht weil es toll ist, ganz im Gegenteil. Die Kabinen sind mega klein, altbacken, wenig komfortabel und auch etwas eklig. Aber besser schlecht geschlafen, als nicht geschlafen. Mit Kids eh alternativlos.
Also stellt euch nicht auf erholsamen Schlaf ein. Denn es ist wie gesagt eng, aber vor allem laut.
Auch empfehlenswert ist ein Lunchpaket für das Schiff, denn dort ist alles sehr kostspielig. Wasser 0,5l 2 Euro. Kaffee (Starbucks) ca. 5 Euro.
Das Frühstück kostet ,wenn man es beim Einchecken mitbestellt 10 Euro (Kids ab 4, 7 Euro). Ist allerdings typisch englisch, Kaffee schmeckt furchtbar, Brot auch, nur das Obst war lecker, aber das ist ja Geschmacksache. Ich würde es nicht mehr buchen.

In Newcastle angekommen ging es direkt weiter nach Glasgow, da wir erst vor 2 Jahren in Newcastle waren. Für alle die noch nicht da waren, empfiehlt sich ein kurzer Aufenthalt.

3 Stunden Fahrzeit nach Glasgow. Aus zwei Tagen Aufenthalt wurden ja durch die Passaffäre meines Mannes nur noch eine. Wir hatten eine schönes Appartement am George Square, für dass wir auch noch durch den Vermieter ein Upgrade zum Penthouse bekamen, da wir ja eine Nacht verpasst haben.

Die Location war top. Aber Glasgow ist schön hässlich und dreckig. Dafür brauch nicht nicht aus Saarbrücken raus.
War also nicht schlimm, dass wir da eine Nacht weniger hatten.

Hier waren wir an der Uni von Glasgow, auch Drehkulisse zum Film Harry Potter - Hogwarts






Donnerstag, April 11, 2019

Erziehung ist wie Autofahren

... jeder kann es am besten.

Als ich meine erste Tochter bekam, war ziemlich schnell, ziemlich klar, dass wir es erziehungstechnisch voll drauf hatten.

Wenn ich meiner Tochter “Nein” sagte und begründete, warum sie etwas nicht machen solle, hielt sie sich dran.
Wenn ich sie um etwas gebeten habe, hat sie es getan.
Gemüse, aß sie am liebsten.
Bevor sie sich ein neues Spielzeug nahm, räumte sie zuerst das andere Spielzeug auf.

Wenn ich mit anderen Eltern und deren Kinder zusammen war, überlegte ich was die wohl alles falsch gemacht haben.

Dann kam meine zweite Tochter und meine Überheblichkeit lies nach.

Die ist voll der kleine Satansbraten.
Wenn man zu ihr “nein” sagt, grinst sie nur und macht dann mit Augenkontakt weiter.
Sie hat Momente, da ist sie auf Krawall gebürstet und genießt es zu zänken und zu triezen.
Wenn sie aufräumen soll, schmeißt sie Sachen rum...
Auch das Prinzip “Belohnung und Bestrafung” funktioniert bei ihr nicht.
Wir sind gerade im Töpfchentraining. Wenn sie auf das Töpfchen geht, bekommt sie eine Belohnung (ein Buch mehr vorlesen, eine Folge auf dem Fernseher gucken oder Schokolade) motiviert sie nicht. “Dann halt nicht” bekomm ich als Antwort.
Oder wenn sie nicht aufräumen will, dann werden die Spielsachen eine Zeit lang aus dem Zimmer entfernt.
“Dann spiel ich halt mit was anderem”, sagt dann die zweijährige.

Ich hatte einfach nur das Glück, dass ich das liebste Kind der Welt bekommen hab. Das sensibel, brav, liebevoll, schlau und unglaublich intensiv sein soziales Umfeld einschätzen kann und dementsprechend reagiert.

Mit meiner zweiten Tochter habe ich ein ganz anderes Kind. Es ist witzig, neugierig, durchsetzungsstark, clever und voller Temperament.

Naja, daher ist es halt auch nicht die Erziehung, sondern der Charakter der ein Kind ausmacht. Und jedes Kind ist anders.

Denken Sie da mal dran, wenn sie sich von einem Kind gestört fühlen und die Eltern vorwurfsvoll angucken.

Samstag, Oktober 22, 2011

Bestellanleitung für ein Geschwisterchen

Ich bin die Älteste von drei Töchter. Nen Bruder habe ich nie bekommen, obwohl ich mir den beim zweiten Mal gewünscht habe.
Ich war sechs als ich meine Eltern gefragt habe, wie man ein Geschwisterchen bekommt. Ich weiß nicht mehr genau wie sie mir das erklärt haben, aber ich konnte damit nichts anfangen.
Also bin ich in der Bibliothek gegangen und habe dort an der Information gefragt, wo man nachlesen kann, wie man ein Geschwisterchen bekommt. "Am besten mit Bildern." Hab ich gesagt, dass weiß ich noch ganz genau, weil die Frau da in der Bibliothek mich ganz lange, ganz seltsam angeguckt hat und dann gelacht hat.
Schließlich habe ich ein Buch von ihr bekommen. Ich bin damit nach Hause und hab es ausprobiert.
Erst bin ich zur Küche, hab Zucker gesucht, wir hatten aber keinen nur Vanillezucker. Aber Vanillezucker ist ja schließlich auch Zucker, dachte ich mir. Und redete mir ein, dass es vielleicht sogar besser ist und mein Geschwisterchen dann so wie Vanillepudding riecht. 
Bin hoch in mein Zimmer, machte das Fenster auf und machte erstmal die Fensterbank sauber. Dann laß ich das Buch zur Sicherheit nochmal, war aber alles ok im Projektplan.
Also streute ich den Zucker auf die Fensterbank, schloss das Fenster und den Vorhang und legte mich schlafen.
Am nächsten Morgen, riss ich den Vorhang zur Seite und schaute auf die Fensterbank. Alles weg! Ha, hatte alles geklappt!
Zufrieden ging ich zum Frühstück und verkündete meinen Eltern, dass ich bald ein Geschwisterchen haben werde. ich erklärte, dass ich mir ein Buch besorgt habe in dem steht, wies geht und dass ich das gestern genauso gemacht hätte, nur mit Vanillezucker statt normalem Zucker.
Seltsamerweise waren meine Eltern sauer und wollten sofort das Buch sehen.
Die wollten wohl nicht, dass ich mir ein Geschwisterchen besorge.
Das war Pech, denn nach ein paar Monaten - ich hatte das Projekt schon längst aufgegeben- bekam ich doch ein Geschwisterchen.

Leider weiß ich nicht mehr wie das Buch hieß, vielleicht kennt es ja jemand von euch, ich würde so gerne das Buch meiner Schwester schenken.

Dienstag, April 06, 2010

Teppich kleben ist doof!

Heute bekommt das Schlafzimmer neuen Glanz!

Der Teppich kommt raus und Laminat rein.
Aber, der Teppich will nicht so, wie wir wollen. Der ist nämlich verklebt als wäre er aus Gold und die vorherigen Besitzer wollten ganz ganz sicher gehen, dass den keiner rausklauen kann.


Da unten rechts linsen noch die Füße von meinem armen Papa raus, der gerade auf den Knien den Scheißkleber abspachtelt.

Nach zwei Stunden Kleber abscharben, kommt nun endlich das Laminat hin, wo es hin gehört.


Halbzeit!
Ich hab morgen bös Muskelkater und ich glaub ein bis dreizehn Blasen an den Händen.

Freitag, Februar 19, 2010

Hamsterbacke

Meine Backe und ich haben immer noch Beef!

Am Dienstag war ich zum Fäden ziehen und da hat sich herausgestellt, dass in der Wunde Essensreste waren und die Backe deswegen nicht abheilen konnte.
Das erklärte zum einen den fauligen Geschmack, den ich die ganze Zeit vernommen hatte, als auch die schlimmste Nacht meines Lebens die ich zuvor hatte.
Es fühlte sich an, als ob meine linke Backe eine einzige Fleischwunde wäre und dass von der Wunde zum linken Ohr ein strammer Harken gespannt wurde. Mein Unterkiefer pochte und der Schmerz zog bis zu den Schneidezähne.
Alter Schwede, so etwas wünsch ich keinem!

Mittlerweile hab ich neue Schmerzmittel, super Zeug! Bin eben mit der kleinen Zehe am Türrahmen hängen geblieben ... nix!

Dienstag, Februar 09, 2010

Ein bisschen weniger Ann

Ich sag nur AUA!

Viel mehr denk ich es mir, denn reden geht gerade nicht.
Gestern hab ich meine zwei letzten Weisheitszähne rausbekommen, wobei "rausbekommen" eine recht harmlose Beschreibung dafür ist, wie es tatsächlich abgelaufen ist.
Letztes Jahr hatte ich die auf der Rechten Seite gezogen bekommen, die waren auch rausgewachsen, zumindest teilweise und das Ziehen war harmlos, da waren die fünf Spritzen, die man da bekommt wesentlich schmerzhafter.

Aus diesem Grund hatte ich auch gestern nur schiss vor den Spritzen, denn das ist so etwas von eklig. Besonders die die man in den Gaumen bekommt. UIhbah! Es tut nicht nur weh, die dauern auch noch ewig und es quietscht.
Als ich die endlich hinter mir hatte, dachte ich mir, dass schlimmste haste hinter dir.
Leider hab ich mich da so etwas von getäuscht.
Der untere Zahn war noch gar nicht rausgewachsen und musste freigeschnitten werden, dass war aber nicht schlimm, man merkt das ja genauso viel als wenn man daneben stünde. Der Zahn wurde angebohrt, damit die Zange besser greifen konnte und der gute Doktor zog und zog mir am Unterkiefer rum, aber es passierte nix. Er zog weiter und weiter, vergrößerte die Löcher für die Zange und zog abermals, aber nix passiert. Mein Gesicht fühlte sich schon deformiert an und dass obwohl ich die linke Hälfte überhaupt nicht spüren konnte. Dann knackte es und ich dachte mein Unterkiefer ist gebrochen, es war aber nur der Zahn. Dann musste der Zahn erst in zwei, später in vier Stücke zerteilt werden, damit mit weiterem Knacken und kräftigen Ziehen die vier Einzelteile herauskommen. Es war furchtbar. So etwas wünscht man keinem. Der obere Zahn war schon fast ganz draußen und ging, genau wie auf der rechten Seite, problemlos mit einem kleinen Ziehen raus.

Jetzt sitz ich hier zuhause rum, mit zwei riesigen Löscher im Kiefer, die glücklicherweise mittlerweile aufgehört haben zu bluten, aber immer noch tierisch wehtuen. Ausserdem hab ich ne Backe, die von hier nach Bagdad geht.

Dienstag, Dezember 01, 2009

Ladies and Gentleman, clap your hands together ...

Letzte Woche Montag waren wir in einem Comedy-Club, im Comedy Cellar.
Am Eingang das Genuschel des Türstehers nit verstanden, haben wir einfach mal als Begrüßung mit dem Laut "eha" abgetan, bis wir dann drinnen verstanden haben, dass wir zugestimmt haben, direkt an der Bühne zu sitzen ... Die Nuscheln doch extra!

Na jedenfalls, kam es wie es kommen musste, die Komiker sind aufgetreten haben uns und die Opfer neben uns in ihr Programm eingebaut. Mir wurde unterstellt, dass ich ins Meer Pipi mache, was ich hiermit vehement abstreite, obwohl das Meer sowieso voller Flüssigkeiten ist, aber das ist eine andere Geschichte...
Da die 9 Uhr Show so gut war, haben wir (zum Glück!!!) beschlossen die 11 Uhr Show uns ebenfalls anzuschauen, zumal für diese Show völlig andere Komiker auf der Lineup standen.

Nach zwei weiteren Comics verschwindet mein Freund aufs Klo, und der Moderator (Ardie Fuqua, der übrigens total gestört ist, aber super war) kündigt eine Programmänderung an. Der nächsten Act, sei zufällig hier vorbeigekommen und wollte mal Hallo sagen, "... bitte begrüßt Dave Chappelle!"
Alle im Laden sind total aus dem Häuschen, klatschen und kreischen ganz wild, ich sitzt da, wie die Kuh bei Donner und kann mit dem Typ überhaupt nichts anfangen ... mein Freund kommt von Klo und meint "Oh cool, das ist doch Dave Chappelle!" Ich:"Muss man den kennen?" ...
Naja, man kann ihn kennen, check the bio.



Wenn man mal über sein Bio liest, kann man sich kaum vorstellen, wie ungezwungen und so normal er sich da auf der Bühne gegeben hat. Richtig witzig und scheinbar mühelos, hat er uns in einer vier Stunden Stand-up im Dialog gehalten. Dessen Inhalt ich jetzt nicht mehr wieder geben kann, man muss halt dabei gewesen sein ...

Um 3 Uhr morgens hat er sich dann noch von einem Gast der Show ein Auto geliehen, da er laut eigenen Angaben sich noch Drogen besorgen müsse ... er sei aber in 45 min wieder da! Und wir konnten dann nach sechs Stunden Comedy zum Hotel zurück.
Der Abend war legendär!

Dienstag, November 24, 2009

I love NYC

Gestern hatten wir echt prima Wetter und haben viel Outdoor unternommen unter anderem endlich mal ueber die Brooklyn Bridge spaziert, dass hatten wir beim letzten Trip nicht geschafft... es ist nur zu empfehlen, dass muss man schon gemacht haben, besonderst schoen bei Sonnenuntergang.



Heute waren wir im UN Headquarter und das ist mal total sucky!
Gleich geht's noch ins Village, ins Comedy Cellar, der Standup-Schuppen in dem unter anderem Chris Rock und Jerry Seinfeld bekannt wurden. Bin mal gespannt.

Sonntag, November 01, 2009

Weil's so schön war ...

... gleich noch mal.

In weniger als drei Wochen heißt es wieder "go west" für uns.
New York 2.0. Dank des guten Dollarkurs und der günstigen Flüge kommt diese Reise früher als geplant.



Es gibt auch noch viel zu sehen. Wir möchten uns mindestens ein Museum anschauen, eine Führung durch "the garden" und dem UN-Gebäude.
Zu dem ist während unserem Aufenthalt Thanksgiving und die Macy's Thanksgivingparade die direkt an unserem Hotel vorbei läuft und den darauf folgenden "black friday", mal sehen ob wir ein paar doorbuster ergattern können.



Ausserdem eher mal die tourifreien Ecken wie zum Beipiel den Hudsonriverpark anschauen und der obere Bereich des Centralparks.

Mittwoch, Oktober 28, 2009

Donnerstag, August 20, 2009

Wespenstich

Vor zwei Tagen wurde ich von einer hinterhältigen Wespe gestochen, dass das in der Kindheit so weh tat hatte ich garnicht mehr in Erinnerung. Es fühlt sich an, als ob mir jemand ein Messer in den Arm gestochen hat und ab und zu Salz drüber kippt. Helfen tut da nur ein Kühlakku, aber schlaf mal mit sowas. Sobald die Dinger warm werden, steckt wieder ein Messer im Arm. Das war nicht lustig ... wird es auch nicht mehr.
Das tut nämlich immernoch weh. Ganz viel. Aber es wird besser.

Dienstag, August 18, 2009

Velika Gospa

"Velika Gospa" so heißt das Fest zu Maria Himmelfahrt in dem kleinen Dorf von meiner Oma. Keine Ahnung ob man das noch anderstwo in Kroatien feiert, aber es muss schon etwas besonderes sein. Denn an dem Tag kommen tausenden von Menschen in das sonst von Schweinen überzählige Dorf.
An dem Tag werden drei Messen in der Kirche gehalten und meine Großcousine in Australien kann es sogar über Webcam mitverfolgen.
Da kommt auch irgendein hohes Tier von der Kirche, da kenn ich mich nicht so mit aus, aber meine Oma ist da immer total aus'm Häuschen.

Abends gibt es dann eine Art Volksfest, bei der die Attraktion ein Kettenkarusell ist, auf dem meine Mama schon als Kind mitgefahren ist. Damals noch per Hand angetrieben, heute schon mit einem Dieselmotor, der die Musik drumrum übertönt. Aber schön.

Die Strategie: An einer Art Galgen hängt ein Stofftier (ich glaub es ist Flat Eric), allerdings so hoch, das man da eigentlich nicht dran kommt. Kommt man aber doch dran, darf man die nächste Runde umsonst wieder mitfahren. Und manchmal schafft es auch jemand.


Anfangs hat man schiss da überhaupt drauf zu gehen, weil das Ding eben schon scheißalt ist. Dann verdrängt man es und will garnimma runter.

Montag, August 17, 2009

re

Bin wieder da!

War nur mal kurz bei der Oma in Kroatien.
Boar hab ich da gemampft. Holla die Waldfee. Eineinhalb Kilo hab ich zugelegt. Und die Oma meinte trotzdem immer, dass ich ja noch überhaupt nix gegessen hab ... so sindse, die Omas.

Wie es immer so ist, hat die Oma extra für das Familientreffen eine Sau schlachten lassen. Und die arme Sau wurde umgehend in Schnitzel, Braten und Wurst verwandelt. Dazu gab es noch sieben Hühner und ein gutes Stück Rindvieh. Teilweise zu Suppen, hauptsächlich aber als kleine Zwischenmahlzeit verarbeitet.
Das hab ich aber nicht alleine verputzt. Versteht sich...

Am 15.08. ist das kroatische Thanksgiving. Da kommt die ganze Verwandschaft aus allen Ecken der Welt zusammen und es wird ein riesen Fest gefeiert.

So nun alle mal ein Taschentuch zur Hilfe nehmen, denn jetzt zeig ich euch mal ein Bild nur vom Kuchen. Das alleine waren 160 Stück, nur an dem Tag. Jedes leckerer als das andere.

Dienstag, Juni 23, 2009

Endlich Schweigegelübde aufgehoben

So, endlich.
Endlich darf ich mich wieder unzensiert äussern.
Es ist vorbei.
Leader FFFNG ist nun weg.

Am Samstag feierten wir ausgiebig den Ausstand.
Jamez und ich haben zusammen eine Flasche Wodka geleert. Am Ende stand fest, ich bin schneller betrunken, verkrafte es aber besser. Das war aber eigentlich schon vorher klar.

Als Abschiedsgeschenk haben Jamez, Frau Schmidt und ich ein Abschiedsvideo in Anlehnung von Lost gedreht. Aus diesem Grund wurde ein Schweigegelübde vereinbart und so war ich immer und ständig darauf bedacht, einfach mal die Schnauze zu halten.
Auch meine gesamte kreative Energie wurde für das Video aufgesaugt, deshalb auch so selten ein Blogpost von mir. Das wird sich aber nun wieder ändern!
Das Video ist fertig, ist super witzig geworden und gut angekommen.
Das Video hat mindestens das schauspielerisches Niveau von GZSZ und das Drehbuch ist mindestens so verworren wie LOST.
Leider ist das Video so geil, dass wirs nicht zeigen dürfen. (Zu geil für diese Welt).
Aber ich darf Paparazzo-Fotos zeigen!


Hier sehen sie die hinreißende Ms Butterfly in der Station 7 von 6 - The Exit.

Hier ein paar Requisiten:

Ja richtig, Geil-Neu-Spray. Eine Erfindung der Dharma-Initiative.

Hier checken Ms Heiserberg und Ms Butterfly die inneren Werte:


Mehr zeig ich euch nun nicht, sonst müsste ich euch umbringen!

Dienstag, Mai 26, 2009

Politisch korrekt

Sollten sie planen die USA zu besuchen, was ja jetzt keine Schande mehr ist in der Postbushzeit, beachten sie bitte folgende Informationen:

Auch wenn sie es mir nicht glauben, die Amerikaner sind ein sehr freundliches und zuvorkommendes Volk.
Sollten sie in Großstädten mal den Überblick verlieren, dann stellen sie sich an eine Ecke und zücken einen Stadtplan (egal welchen), machen ein fragendes Gesicht und zählen sie still bis 10. Es wird ihnen geholfen!

Wenn sie Einkaufen gehen, verprügeln sie bitte nicht denjenigen, der sich ihre gekauften Sachen an der Kasse krallt. Er packt lediglich ihre Einkaufstüten.

Vermeiden sie Flüche. Das mag man nicht so gerne. Die Blacklistwörter sind fuck, shit, motherfucker, son of a bitch und piss, cunt, cocksucker, damn sowie natürlich tits.

Auch bei Personenbeschreibungen sollten sie sich zurückhalten, bringen sie es nicht auf den Punkt, benutzen sie Umschreibungen:
Dumm = Intellektuell Herausgefordert
Dick = Horizontal Herausgefordert
Klein = Vertikal Herausgefordert
Mob = Finanziell Herausgefordert ... usw.

Zu dem sollten sich auch einen Überblick der örtlichen Gesetzlichkeiten verschaffen. So dürfen in New York beispielsweise keine blinden Männer Auto fahren. Für blinde Frauen gibt es übrigens kein Gesetz. Auch dürfen Frauen mit blanken Brüsten U-Bahn fahren, aber wenn sie als Mann das optisch begutachten, machen sie sich strafbar. Auch süß: Frauen, die im Kino laut den möglichen Ausgang des Films diskutieren, darf man ungestraft die Zunge herausstrecken.

Sie sind der Meinung dass das Schwachsinn ist? Nun ja, das ist Ansichtssache, in New Mexico ist es Idioten... eh ... Verzeihung ich meine: intellektuell Herausgeforderten nicht erlaubt zur Wahl zu gehen. Das hätte man Landesweit für die Kandidaten festlegen müssen, dann wäre uns einiges erspart geblieben ...

Sollten sie mit ihrem Partner in die Staaten einreisen ist Obacht angebracht. Ratzfatz ist man hinter Gitter.
Männer dürfen ihre Ehefrauen nämlich nur mit einem Stock prügeln, dessen Durchmesser nicht größer ist als der Daumen.
Selbst wenn ihre Liebste schläft ist Obacht geboten, denn in Arkansas kann Flirten in der Öffentlichkeit mit 30 Tagen Gefängnis bestraft werden und sich zur Ablenkung mit der schlafenden Liebsten zu beschäftigen ist auch gefährlich, denn Männer dürfen ihre schlummernde Liebste nicht mit Küssen belästigen. Ist sie wach, ist es illegal, sich länger als eine Sekunde offen zu küssen.

Wenn sie ihre Flitterwochen dort verbringen, sind sie selbst schuld.
Das fängt harmlos an mit dem Sexverbot, wenn sie an ihrem Hochzeitstag jagen oder angeln gehen. Sollten sie Mundgeruch haben, kommen sie in Minnesota nicht weit, denn dann ist ein Schäferstündchen zwischen Ehepartnern verboten.
In der Autostadt Detroit ist Geschlechtsverkehr im Auto illegal, außer auf dem eigenen Grundstück. Wenn sie währenddessen versehentlich auf die Hupe kommen, können sie sich in New Jersey das Gefängnis von innen anschauen.
Nutzen sie doch stattdessen die Honeymoons zum Verprügeln ihrer Schwiegermutter, denn in Wichita ist die Misshandlung der Schwiegermutter kein Grund für eine Scheidung.

Für jede Lebenslage ein Gesetz.

Mittwoch, April 29, 2009

Drum prüfe wer sich ewig bindet, ... (2)

Ich habe momentan ein neues Hobby. Ich teste Fitnessstudios.
Gestern war mein Termin bei McFit.
Nach meiner digitalen Terminvereinbarung, war ich sowas von Erwartungsschwanger, denn dieser ganze Technikschnickschnack ist genau mein Ding.
Als ich dann dort war und mir das Studio etwas angeschaut habe, war auch klar, wo die ganzen Spacken, die früher mal in meinem "noch" Fitnessstudio hin sind.
Richtig, hier!
Da waren sie wieder die Franzosenteenies, die geschmickten Tussen, die die Geräte mit ihren Handtüchern dekorieren und die Muskelspacken, die total eklig mit Muskeln bepackt sind, dass für Hirn kein Platz mehr ist.

Glücksdelle, und was für eine.

Der Trainer stellte mir auch meine Trainingspartnerin vor, die ebenfalls ein Probetraining durchzieht. "Jessica"!
Jessica ist Cheerleader, sagt sie.
Das hätte ich ohnehin an ihrem Make-up erraten, Cheerleading oder Theaterfreizeit... davon abgesehen war sie eigentlich ganz nett und weckte ein Führsorgegen in mir.
Sie hat einen Hüftumfang vom geschätzten 45 cm und ist 160 groß. Wiegt also ca. 30 kg.
Sie sieht auf den Geräten aus, als sei sie eingelaufen. Auch das Minimalgewicht ist ihr zu schwer ... vielleicht sollte sie mit dem Stemmen von leeren PET-Flaschen anfangen.

Zurück zum Studio.
Ich hab mal eine Vor- & Nachteile-Liste erstellt:

Nach Gewichtung der einzelnen Punkte, (wobei "Elektronischer Trainingsplan" doppelt zählt, leider aber auch "Spacken") komme ich unterm Strich auf einen Wechsel zu McFit.

Donnerstag, April 23, 2009

Drum prüfe wer sich ewig bindet, ...

... ob sich nicht was bess'res findet!

Mein Vertrag mit meinem Fitnessstudio läuft aus und in einem Jahr hat sich Fitnessstudiomäßig bei uns einiges getan.
Die Studios sprießen wie Pilze aus dem Boden und übertreffen sich mit ihren Angebot und Preis.
Mein Fitnessstudio ist eigentlich super. Die ganzen Spacken sind weg. Die Bude ist neu gestrichen und alle Geräte sind erneuert und erweitert worden.
Da hat die neue Geschäftsleitung mal gründlich aufgeräumt.
Trotzdem möchte ich den Vergleich.

Das erste Fitnessstudio im Test habe ich schon hinter mir.
Das Angebot: nur 4 Euro mehr im Monat als mein bisheriges, dafür aber "Hoppskurse" inklusive, was es in meinem Studio nicht gibt. Außerdem trainieren meine Eltern da. Durch die gemeinsame Trainingszeit, bekommt man ne Extraportion Motivation.
Schlecht dagegen die Lagerhallenatmosphäre und dass das Studio nur bis 23 Uhr offen hat. Mein jetziges hat 24h offen.
Ich trainiere zwar nicht um 3 Uhr morgens, aber im Sommer kann es schon mal 23 Uhr werden bis ich mich aufgerafft hab.
Die Geräte sehen aus, als ob man an ihnen einen Schweißerlehrling üben lassen.
Zusammengefasst: Eher mal nix.

Als nächstes kommt McFit in den Prüfstand. Das erste Serviceerlebnis habe ich schon erfahren. Die haben ne super Webseite. Dort kann man digital einen Trainingstermin vereinbaren, bekommt eine Bestätigung per eMail inklusive einem Schreiben, was man alles benötigt, was einen erwartet und welche Ziele verfolgt werden. Sehr schön!
Online hat man dann auch die Möglichkeit für einen Onlineführung durch das Studio.
Dort erfährt man, dass es Terminals gibt, bei denen man sich den Trainingsplan anzeigen lassen, sowie updaten kann. Das ist genau mein Ding, damit bekommt man mich!
Termin ist nächste Woche, die Erwartungen sind hoch.

Mittwoch, März 11, 2009

Fleischhallen und Busta Rhymes

Nachdem wir anfangs eher das Pflichtprogramm von New York durchgeführt haben, haben wir nun Zeit die Gegenden uns anzuschauen, die von Touristen weniger frequentiert werden.
Gestartet sind wir im Meatpacking District, der Name war Programm. Früher waren hier die Fleischlagerhallen, die heute aber zu Bars, Cafés und Boutiquen umgestaltet sind. Ein sehr schönes Viertel und auf jeden Fall sehenswert.

Von den Fleischhallen ging's dann zum Hudson River. Vom Hudson River Park kann man super Bilder machen ... Vom Park zur Christopher Street. In dieser Straße und die Blocks drumherum kann man mal sehen, das Schwule ein Händchen fürs Gestalten haben. Ganz böse ging's dann weiter zum "the Cage" in dem die ganz Fiesen Basketball spielen. Äh, ... nur wohl nicht heute!

Was ich nun auch endlich mal erwähnen muss, ist die Freundlichkeit die uns ständig entgegengebracht wird.
Wir versuchen ja alles, um nicht als Touristen aufzufallen ... btw: Wie erkennt man einen Deutschen in New York? ... Er bleibt an roten Ampeln stehen und wartet auf grün!
Na jedenfalls muss ich halt doch schon das ein oder andere Mal zur Stadtkarte greifen und schwups werden wir gefragt ob man uns helfen kann.
In Chinatown suchten wir die nächste Subwaystation, als uns ein Penner fragte wo wir hinwollten.
Ich, im ersten Moment erschrocken, ging ein Schritt zurück, er kam näher, schaute auf den Plan und beschrieb uns den Weg, wünschte uns einen schönen Tag und ging.
Im Battery Park, versuchte ich ein Eichhörnchen anzulocken. Da kam ein Penner, drückte mir eine Nuss in die Hand und meinte, ich soll mich auf die Bank setzten. Und tatsächlich, die Hörnchen kamen auf meinen Schoß gehoppst um die Nuss zu bekommen. (Das wiederholte ich dann geschätzte 20 Mal ;))
Gestern Abend auf dem Heimweg, fragte uns einer ob wir nicht ins Busta Rhymes Konzert möchten, er hätte zwei Karten übrig und würde sie uns schenken. Total verdutst schauten wir ihn an, dann uns beide und überlegten ob wirs machen sollen, dass sah wohl seltsam aus, weil er uns dann fragte, ob wir Englisch sprechen ...

PS: Heute abend kommt Lost. Sozusagen live! Yeah! Ich schreib euch dann währenddessen was passiert, hihi.