Dienstag, Mai 01, 2007

Brummi, Eio und …hmm?

Ich bin ja heilfroh. Ich lese gerade ein sehr schönes Buch von Axel Hacke, indem Axel des öfteren Geschichten von Bosch, seinem Kühlschrank erzählt. Es ist sehr beruhigend, dass es noch so jemand gibt, der seinem Elektroschnickschnack Namen gibt. Axels Bosch ist mein Brummi.
Brummi hat ständig was zu meckern, und brummt unentwegt. Mal fühlt er sich zu leer, mal stinkt ihm die abgelaufene Milch. Neulich beschwerte er sich, dass er nie Rotwein bekommt. Ich hab ihm dann erklärt dass Rotwein nix für Kühlschränke ist.
Mein Föhn heißt Hottie, wie die Tussi von Flavor Flav.
Mein iPod heißt Poddy (ja so richtig einfallsreich war das jetzt nicht).
Mein Vaio heißt Mistding, meistens jedenfalls.
Mein Staubsauger heißt Eio. Eio ist ein guter Staubsauger. Er ist schon Eio in der dritten Generation. Es ist wir bei Doug von King of Queens, dessen Hund schon 23 Jahre alt war. Der Hund bzw. Eio sieht immer wieder so aus wie Eio I. und damit der Rest von mir nicht mitbekommt, dass Eio I. von uns gegangen ist (also selbst manipulierend) nenn ich den Neuen weiterhin Eio.
Mein Handy hat noch keinen Namen, obwohl ich es schon über ein Jahr besitze. Vielleicht benimmt es sich deswegen so seltsam. Es wechselt des Öfteren die Klingeltöne, zeigt Bilder nicht an, ändert den Hintergrund oder schaltet sich einfach ab.
Böses Handy! Sehr böses Handy!
Ja, klappt irgendwie nicht… Wenn man es nicht mit dem Namen ansprechen kann, wirkt die Schimpfe nicht so richtig. Ich geh mir mal nen Namen überlegen.

Dienstag, April 24, 2007

Des Saarländer nicht würdig

Meine Schwester hat Geburtstag.
Das allein ist Anlass genug totes Fleisch auf den Grill zu werfen. Ja, richtig Grill, nicht Schwenker. Denn meine Eltern kennen keinen von der Dillinger Hütt’, noch sieht meine Mama ein, für einen Schwenker eine Jahreskarte auf unserer Terrasse auszustellen. Also grillen wir.
Wenn mein Papa sagt wir grillen, heißt dass, das er Feuer macht. Und für mich heißt das, ich geh in den Keller den Elektrogrill suchen.
Derweil baut mein Papa den sehr stylisch aussehenden Grill auf. Meine Eltern haben 8 Kellerräume, ich brauch also eine geschätzte Ewigkeit, bis ich den EGrill gefunden habe. Manchmal glaube ich, mein Papa versteckt den mit Absicht jedes mal woanders.
Wenn ich erfolgreich aus dem Keller wieder auftauche, steht mein Papa schon geschwellter Brust vor dem Grill, hat ein Häufchen Papier zurecht geknoddelt, Holzkohle platziert und wartet mit dem entzünden, bis ich wieder da bin. Mit Blick zu mir, und mit der rechten Hand ein Feuerzeug dass dem Papier gefährlich nahe kommt, kommt dann der Spruch: „Wozu baust du denn das Ding da auf?“
Worauf ich nur sage: „Ich hab Hunger und da geh ich gern auf Nummer sicher.“
Ich bau den EGrill auf.
Papa beobachtet wie das Papier verbrennt und die Holzkohle sich dabei nicht beteiligt.
Ich mach den EGrill sauber.
Mein Papa baut eine neue Papier/Holzhohle Konstruktion.
Der erste Besuch kommt.
Papas bester Freund hilft bei der Konstruktion, diesmal wird trockenes Holz mit eingebaut.
Ich komm aus der Küche mit Grillgut.
Mein Papa flucht das erste Mal.
Ich leg die Fleischware auf den heißen EGrill.
Ein weiterer Freund von meinem Papa kommt, beobachtet und meint, die Holzkohle sei zu alt. Dann verschwindet er wieder.
Mein Papa rückt der „alten“ Holzkohle mit Benzin an den Kragen.
Ich verlasse die Terrasse. Aus dem Fenster beobachte ich, dass mein Papa sich die Stirnhaare beim entzünden des Grills versenkt. Nebenbei wurde auch noch rund um den Grill Mamas „wilder Wein“ vernichtet...
Ich geh wieder auf die Terrasse und dreh die Würstchen rum.
Mein Papa ist mittlerweile fuchsteufelwild, weil die „alte“ Holzkohle immer noch nicht beeindruckt ist.
Der zweite Freund kommt mit neuer Holzkohle und Spiritus.
Ich verlasse wieder die Terrasse.
Als ich wieder zurückkomme, stehen drei zufriedene Männer um einen rauchenden Grill. Papa meint: „So geht das.“
Ich frage: „ Wer will Würstchen?“

Freitag, April 20, 2007

Wo gehts denn hier zur Bädershow

Ein guter Freund von mir, kommt völlig aufgelöst auf mich zu.
„Du musst jetzt mal ganz ehrlich sein!“
„Wasn los?“
„Ich hab gerade etwas erfahren... Kann ich dich was persönliches Fragen?“
„Versuch es doch mal.“
„Stimmt es, dass sich Frauen nicht mit dem Duschkopf ... eh ... massieren?“
Pause.
„Meine Freundin hat eben gesagt, dass das nicht stimmen würde...“
„Du musst jetzt stark sein. Ich verrate dir noch ein Geheimnis. Frauen sind nicht so wie in Pornofilmen.“

Donnerstag, April 19, 2007

Waschtag

Meine Schwester war der Meinung dass sie das zulässige Füllgewicht meiner Waschmaschine ruhig um das doppelte übersteigen kann. Das Ergebnis war: es geht eben nicht.
Nun macht meine Waschmaschine nix mehr außer dreckige nasse Wäsche, weil die sich schlecht tragen lässt, werd ich heute eine weitere Station auf der Checkliste für Studenten abhaken können. Ich werde meine Wäsche in einem Waschsalon waschen gehen.

Natürlich erwarte ich das dann auch alle Klischees erfüllt werden.
Während ich lesend auf meine Wäsche warte, hat ein gut aussehender Mann rein zukommen, vor mir sein T-Shirt auszuziehen und eine Waschmaschine lediglich mit diesem Shirt zu füllen. Mich dabei anzulächeln und mich fragen ob ich nicht Lust hätte einen Kaffee trinken zu gehen. Was ich natürlich erst einmal überlegen werden und dann doch einwillige.

Montag, April 16, 2007

Amtsvorwahl die 2.

Freizeichen.
„Der gewählte Anschluss ist zur Zeit nicht Besetzt. Wählen sie die eins um mit einem anderen Mitarbeiter verbunden zu werden, wählen sie ...“
Eins gedrückt.
„Bitte geben sie die Rufnummer des Mitarbeiters an, mit dem sie verbunden werden möchten.“
(Ich hab keine andere Nummer) ?!?
„... wählen sie Quadrat um mit der Vermittlungsstelle verbunden zu werden.“
Quadrat? Ich hab gerade meinen PS2-Controller nicht am Telefon ...
Raute gedrückt.
„Zur zeit ist die Vermittlung nicht besetzt, um mit der Vermittlung verbunden zu werden drücken sie Quadrat ...“