Donnerstag, Mai 31, 2007

Do you know ...

Wisst ihr wer mir vollkommen Wurst ist? Robredo Advances ist mir völlig egal. Ich musste den Namen erst mal googlen, bevor ich wusste wie er überhaupt geschrieben wird.
Robredo Advances? Wer? Ja genau!
Serve and volley, Topspin, T-Feld, Tie-Breaks … Das musste ich mir gestern alles anhören, während ich an der Uni auf meine Datenbankauswertung wartete.
Tennis! Interessiert mich überhaupt nicht. Das liegt zum einen daran, dass ich darin absolut unbegabt bin. Sobald ich irgendetwas mit der Rückhand spielen soll, kann ich froh sein, wenn der Ball noch in dem eigenen Spielfeld bleibt. Zum Anderen ist es so was von langweilig anzuschauen, da könnte man ja auch gleich ne Strichliste zur Auslastung von Autobahnen führen. Die Bewegung ist die gleiche. Hin, her, hin, her. Der Ball ist aus. Ohh! Wieder hin, her, hin, her, diesmal wieder hin. Punkt für den anderen. Jieha! So geht das dann gefühlte 43 Stunden lang.
Außerdem ist Tennis mit Boris Becker untergegangen. So wie Boxen mit dem Abtritt von Henry Maske und jetzt Formel 1 ohne Schumacher nicht mehr up to date ist. Obwohl, Boxen kommt jetzt ja wieder ...
Jedenfalls texte mir der Typ gestern das Ohr blutig. Es ist ja erstaunlich wie viel manche Menschen, trotz stetigen Desinteresse einen noch stetiger besabbeln können. Und mit welcher Ausdauer! Furchtbar.

Vor den Laufbänder im Fitnessstudio hängen Bildschirme. Und was läuft dort gestern Abend? Richtig! Tennis! Mit Federer. Den kenn ich wenigstens. Interessiert mich aber auch nicht viel mehr. Wenn die wenigstens noch gut aussehen würden...
Schwimmen ist ja genauso uninteressant anzuschauen, ABER dass was man anschaut ist um einiges Leckerer. Noch besser sind die Stabhochspringer. Alter Schwede, sehen die aus... Aber wo trifft man schon mal einen Stabhochspringer?! Bisher habe ich immer nur Handballer kennengelernt, die sehen ja auch nicht schlecht aus und wirken auch um einiges intelligenter als Fußballer. Muss wohl daran liegen, dass Handballer keine Kopfbälle üben müssen...

Dienstag, Mai 29, 2007

"Die 43 bitte 3!"

Gerade kommt jemand vom Office Management und fragt mich: “Ihr habt doch hier ein Megafon!“ Ich kuck meinen Kollegen an und wir sagen: „Wir haben keins, aber wir wollen eins!“
Das eröffnet völlig neue Methoden zur Mitarbeiterführung.
Andererseits, fällt mir kein vernünftiger Grund ein, warum ich hier ein Megafon brauchen sollte. Auf mein Nachfragen, blieb die Antwort aus.
Mein Arbeitgeber wird immer seltsamer...

Montag, Mai 28, 2007

Flüchtige Bekanntschaften

Ich war letztens bei meinen Eltern, und die (hab ich das schon mal erwähnt?) haben eine Kneipe. Mein Papa unterhielt sich recht vergnügt mit einem Gast. Ich fragte Papa, ob er mich nach hause fahren kann. Der Gast meinte, er müsse jetzt sowieso los, ob er mich mitnehmen soll.
Ahh, ich mag so was gar nicht. Aber was soll man in so einer Situation schon sagen? Nee, danke, ich darf nicht zu Fremden ins Auto. Oder: Ich hab nicht mit dir gesprochen!
Nein, natürlich nicht. Man nimmt es an.
Wir gehen raus zum Parkplatz, die Fernbedienung lässt einen Porsche aufblinken.
Oh nee, das mag ich noch weniger …
Während der Fahrt muss ich, ohne es zu wollen über die Korrelation von Auto und Länge des besten Stücks nachdenken. Wobei die Fahrweise die Länge gänzlich gegen Null sinken lässt.
Ich frag ihn, wie oft er schon den Führerschein abgeben musste. Und hoffte dass er den Wink verstehen würde. Aber er sagte nur: „Schon acht mal.“
„Man bekommt nach dem achten Mal wieder eine Fahrerlaubnis?“
„Nö.“
„Du hast keinen Führerschein mehr?“
„Nö.“
„Berühigend.“ „Könntest du vielleicht doch etwas langsamer fahren, vielleicht so langsam, dass man die Umgebung noch wahrnehmen kann?“
„Ich habs eilig, muss noch ins Geschäft. Zumachen.“
So halberzählte Sachen, bei dem der Erzähler nur darauf wartet, dass man nachfragt, mag ich gar nicht. Aber solange er erzählen darf, fährt er langsamer. Also: „Was heißt denn zumachen, was arbeitest du denn?“
„Rat mal.“
Oh Gott, das hasse ich! Argh, da könnt ich demjenigen echt ohne Vorwarnung eine reinhauen. Also sag ich gereitzt: „Dem Auto nach, ein Zuhälter.“
„Jepp.“
„Echt jetzt?“
„Jepp“
Schweigen.
Das Auto wird jetzt immer ekliger und ich hab das dringende Bedürfnis meine Hände zu waschen, besser noch duschen gehen.

Etwas später am Telefon: „Sag mal Papa, weißt du eigentlich, was der R. von Beruf ist?“
„Nö.“
„Der ist Zuhälter!“
„Echt?“
„Echt. Und den lässt du mich nachhause fahren.“
„Hat er was gemacht?“
„Nee!“
„Ei dann ist das doch nicht so schlimm. Hehe, stell dir mal vor, dich hat jetzt jemand in dem Auto gesehen.“
„Witzig, ich lach mir nen Ast.“
„Haste ihn gefragt, ob jemand den wir kennen, dahin geht.“
„Nee.“
„Musste das nächste Mal machen.“
„Das nächste Mal?“

Donnerstag, Mai 24, 2007

Homemade Rube Goldberg Machine

Für alle Gleichgesinnten die damals mit Hilfe von Lego Technik ihre Mutter schier zur Verzweiflung brachten. Eine sehr schöne 2muchtime production:

Mittwoch, Mai 23, 2007

HairZilla

In dem kleinen, gallisch anmutenden Dorf, in dem meine Eltern wohnen, hat Franchising Einzug gehalten. Dort gibt es neuerdings einen HairKiller. Wie man so hört, ist der Name Programm.
Lustig ist allerdings, wie die ansässigen Frisöre darauf reagierten ... Bei jedem Frisör ist neben der Preistafel zu lesen: Wir reparieren gekillte Haare!
Richtig so! Es lebe die Dorf-Proklamation.

Mein Lieblings-Podcaster hatte auch schon die Begegnung der dritten Art. Haarige Sache