Nachbarschaftsgeschichten

Montag, Juni 17, 2013

Millionen Legionen


Ich bin für dich da, 
nein ich bin wegen dir hier
und für uns beide ist klar,
haben wir ein Ziel im Visier,
dann setz ich alles auf dich,
mein Schweiß, mein Blut,
meine Tränen, meinen Mut,
bis hin zu Trauer und Wut.
Ich werde dir mein Leben geben,
weil's nicht anders geht,
forder dich heraus, mein Einsatz steht
und du findest in mir,
mit was ich mich verbunden hab,
einen Schatz, den ich mein Leben lang gefunden hab.
Mit jedem Satz bitt´ ich,
benütz mich, stütz dich auf mich.
Mit dem Wissen aller Weisen dieser Welt beschütz ich dich.
Wo ich bin stehn sie und wo ich geh gehen sie,
ich hab sie hergebeten, doch die wenigsten sehn sie.
Wir werden erwachen unter falschen Propheten,
um als Kinder dieser Erde unser Erbe anzutreten.

(Thomas D.)


Mittwoch, März 14, 2012

In den Straßen von San Francisco

Nachträglich noch ein paar Impressionen aus San Francisco. Wir waren letztes Jahr im November dort und hatten herrliches Wetter.

Hier seht ihr den Park zum Eingang der Berkeley Universität (kurz Cal).
Der absolute Wahnsinn wie es dort riecht. Nach Wald, Nadeln, Harz, so ursprünglich und rein.


Hier der View von Alcatraz auf die Skyline San Francisco.


Hier Bilder vom Google-Campus auf den wir uns unerlaubterweise umgeschaut haben. Der Hammer. Das ist eine eigene Stadt für sich. Google-Mitarbeiter fahren dort mit kleinen Fahrräder -in Google-Farben gehalten mit Körbchen fürs Laptop- rum. Kurz am Golfplatz vorbei zur Cafeteria, deren Vorplatz so groß ist wie unser Marktplatz.


Für alle Nicht-Nerds: Das sind keine Figuren des nächsten Disney-Film sondern die Maskottchen der Android-Versionen ... Cupcake, Froyo, Eclair, Gingerbread, Ice Cream Sandwich und Honeycomb ...


Bike the bridge! Checked. 
Vorbei am Strand, der zwar sehr schön aussieht, aber ins Wasser gehn da nur die Harten. Zum Picknicken absolut geeignet.


Hier der Blick von Fort Point...


... unmittelbar vor der Überfahrt nach Sausalito.


Dienstag, März 06, 2012

Partei Planlos

Am 25. März wird im Saarland ein neuer Landtag gewählt. Heute habe ich meinen freien Tag genutzt, um die Parteiprogramme durchzulesen. Zusammenfassend lässt sich sagen: "Neue Parteien braucht das Land."

Wenn man sich jedoch das Beispiel Piratenpartei anschaut, dann lieber doch nicht. 
Der SPIEGEL fasst dass ganz gut zusammen:

Samstag, Oktober 22, 2011

Bestellanleitung für ein Geschwisterchen

Ich bin die Älteste von drei Töchter. Nen Bruder habe ich nie bekommen, obwohl ich mir den beim zweiten Mal gewünscht habe.
Ich war sechs als ich meine Eltern gefragt habe, wie man ein Geschwisterchen bekommt. Ich weiß nicht mehr genau wie sie mir das erklärt haben, aber ich konnte damit nichts anfangen.
Also bin ich in der Bibliothek gegangen und habe dort an der Information gefragt, wo man nachlesen kann, wie man ein Geschwisterchen bekommt. "Am besten mit Bildern." Hab ich gesagt, dass weiß ich noch ganz genau, weil die Frau da in der Bibliothek mich ganz lange, ganz seltsam angeguckt hat und dann gelacht hat.
Schließlich habe ich ein Buch von ihr bekommen. Ich bin damit nach Hause und hab es ausprobiert.
Erst bin ich zur Küche, hab Zucker gesucht, wir hatten aber keinen nur Vanillezucker. Aber Vanillezucker ist ja schließlich auch Zucker, dachte ich mir. Und redete mir ein, dass es vielleicht sogar besser ist und mein Geschwisterchen dann so wie Vanillepudding riecht. 
Bin hoch in mein Zimmer, machte das Fenster auf und machte erstmal die Fensterbank sauber. Dann laß ich das Buch zur Sicherheit nochmal, war aber alles ok im Projektplan.
Also streute ich den Zucker auf die Fensterbank, schloss das Fenster und den Vorhang und legte mich schlafen.
Am nächsten Morgen, riss ich den Vorhang zur Seite und schaute auf die Fensterbank. Alles weg! Ha, hatte alles geklappt!
Zufrieden ging ich zum Frühstück und verkündete meinen Eltern, dass ich bald ein Geschwisterchen haben werde. ich erklärte, dass ich mir ein Buch besorgt habe in dem steht, wies geht und dass ich das gestern genauso gemacht hätte, nur mit Vanillezucker statt normalem Zucker.
Seltsamerweise waren meine Eltern sauer und wollten sofort das Buch sehen.
Die wollten wohl nicht, dass ich mir ein Geschwisterchen besorge.
Das war Pech, denn nach ein paar Monaten - ich hatte das Projekt schon längst aufgegeben- bekam ich doch ein Geschwisterchen.

Leider weiß ich nicht mehr wie das Buch hieß, vielleicht kennt es ja jemand von euch, ich würde so gerne das Buch meiner Schwester schenken.

Dienstag, April 06, 2010

Teppich kleben ist doof!

Heute bekommt das Schlafzimmer neuen Glanz!

Der Teppich kommt raus und Laminat rein.
Aber, der Teppich will nicht so, wie wir wollen. Der ist nämlich verklebt als wäre er aus Gold und die vorherigen Besitzer wollten ganz ganz sicher gehen, dass den keiner rausklauen kann.


Da unten rechts linsen noch die Füße von meinem armen Papa raus, der gerade auf den Knien den Scheißkleber abspachtelt.

Nach zwei Stunden Kleber abscharben, kommt nun endlich das Laminat hin, wo es hin gehört.


Halbzeit!
Ich hab morgen bös Muskelkater und ich glaub ein bis dreizehn Blasen an den Händen.